Unsere Kreuzfahrt "Perlen der Ostsee" vom 21. bis 29. Juli 2016 |
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Die Artania erreichte den Hafen Helsinki am 26. Juli um 7.30 Uhr. Von St. Petersburg bis Helsinki hatte das Schiff 182 sm (rund 328 km) zurückgelegt und im Gesamtverlauf der Reise bisher 995 sm (1791km). Mit 630 000 Einwohnern ist die Stadt am Finnischen Meerbusen die weitaus größte Stadt des Landes und seit 1917 Hauptstadt. Helsinki ist eine Jugendstilstadt, die Bauweise wird auch Nationalromantik genannt. Am Senatsplatz, dem Herzen Helsinkis, begann unser Stadtrundgang. Die klassizistischen Gebäude um den großzügig gestalteten Platz wurden von dem Berliner Architekten Karl Ludwig Engel (1778 – 1840) entworfen. An der Nordseite befindet sich auf einem Plateau das bekannteste Wahrzeichen Helsinkis, der Dom. Diese von weitem sichtbare weiße evangelische Kreuzkuppelkirche wurde von 1820 – 1850 erbaut. Der Grundriss der Kirche entspricht einem griechischen Kreuz. Der Architekt Engel hatte sich von der orthodoxen Architektur inspirieren lassen, hauptsächlich von der Isaakkathedrale in St. Petersburg. Die große Kirche ist mit drei Orgeln ausgestattet, und der Knabenchor des Doms ist berühmt. Am Senatsplatz befinden sich auch das gelbe Senatsgebäude mit dem Regierungssitz und das Hauptgebäude der Universität. In der Mitte des Platzes steht ein reichlich 10 m hohes Denkmal vom russischen Zaren Alexander II. Wir spazierten durch die grüne Flaniermeile Esplanadi. In dem Park steht ein Denkmal des Textdichters der finnischen Nationalhymne Johan Ludwig Runeberg. Am Bahnhofsplatz steht das Nationaltheater.
Wir sahen uns den sehenswerten Sackbahnhof an, in dem sogar Gemälde hängen. Wir kamen an der 2011 eröffneten gläsernen Musikhalle vorbei. Darin gibt es sieben Säle. Neben der Musikhalle steht die Musikhochschule (Sibeliusakademie). Finnland nennt man Land der tausend Seen. In Wirklichkeit sind es 180 000! Im Hesperia-Park spazierten wir an einem der tausend See vorbei, der eigentlich eine kleine Meerbucht war. Hier fühlten sich die Weißwangenvögel sehr wohl. Auf dem Weg zum Lokal für die Kaffeepause wurden wir noch auf die Nationaloper und -balett, ein anspechendes modernes Gebäude, aufmerksam gemacht. Sie wurde 1993 eingeweiht. Eine Kaffeepause zwischendurch ist ein Muss für Finnland, denn hier wird der meiste Kaffee pro Kopf weltweit getrunken. Im Westen Helsinkis im Wohngebiet Töölö liegt die in einem Granitfelsen hineingbaute Felsenkirche. Dieser Touristenmagnet ist das Werk der Brüder Suomalainen und wurde erst 1969 fertiggestellt. Der Baubeginn war am 1.11. 1939. Der Fels erhebt sich 12 m über die Straße. Für die mit Kupferdraht umspannte Kuppel im Inneren wurden 22 km Kupferdraht verwendet. Der Eintritt in diese beeindruckende evangelische Kirche ist für die ungefähr 500 000 Touristen jährlich momentan noch frei, über eine Veränderung wird aber nachgedacht. Außerdem werden hier regelmäßig Konzerte aufgeführt.
16.07.2017 |